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Himmel aus Beton - Skies of Concrete. Park Books Zürich
Limited edition
assemble
Urbanization
neighbourhood - zhouwéi
cut
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Linz UND
unterGrund
Text / cut: Failure at the Hands of Beauty / Scheitern am Schönen. Franz Schuh
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 Himmel aus Beton - Skies of Concrete. Park Books Zürich,   2015

Erlacher’s images deliberately show us little of the activity that is taking place on top of these structures, where cars and pedestrians are presumably passing as the architects and urban planners intended.
Instead, it seems almost as if the great gray structures, brutalist and ubiquitous, have been built for some other species, while humans have been left to carve out a life in what remains below. But if these scenes are testaments to the eerie effects of urbanization, they also celebrate the resourcefulness and ingenuity of those who continue to ride horses or grow flowers in leftover spaces.
THE NEW YORKER

WIRED Laura Mallonee
THE ATLANTIC - CITY LAB Tanvi Misra
FASTCODESIGN Meg Miller
SLATE David Rosenberg
HYPERALLERGIC Allision Meier
BAUWELT Bettina Maria Brosowsky
CREATIVE BOOM Katy Cowan
FEATURE SHOOT Eva Clifford
DOMUS
IGNANT Jessica Jungbauer
SÜDDEUTSCHE ZEITUNG Carolin Gasteiger



 Limited edition,   2015
Fine art print, with book
Paper size: 22 x 30 cm
limited edition of 15 + 3 AP, signed and numbered



 assemble,   2014
Lambdaprints 90 x 117 cm
2014

„Es tritt bei derlei Mauern und Gemisch das Ähnliche ein wie beim Klang der Glocken: da wirst du in den Schlägen jeden Namen und jedes Wort wiederfinden können, die du dir einbildest“, schrieb Leonardo da Vinci in seinem Traktat über die Malerei. Ähnlich, wenngleich mit etwas anderem Assoziationsspektrum, verhält es sich beim Betrachten von Bildern aus Gisela Erlachers Fotoserie assemble: denken wir angesichts ihres rätselhaften „Seestücks“ aus Shanghai nicht unwillkürlich an ein großdimensioniertes Land Art-Projekt im Stile Walter De Marias oder bei ihrem Schauraum im Chongqinger Stadtbezirk Yuzhong an Fotozyklen wie Taryn Simons Index of the Hidden and Unfamiliar?

Verglichen mit Leonardos „Mauern und Gemisch“ sind die Sujets der Fotografin indes weitaus konkreter, bilden sie doch topografisch klar festzumachende „Environments“ ab und nicht nur Details ihrer Oberflächen oder Struktur. Auch beruhen die Funde dieser Environments auf dem nach Situationen suchenden Blick der Künstlerin, welche mit bewusst gesetzten künstlerischen Interventionen im öffentlichen Raum oder auch mit musealen Installationen und Assemblagen eine äußerlich-visuelle Verwandtschaft haben.

Lucas Gehrmann



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